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Projekte

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An dieser Stelle informieren wir Sie laufend über den aktuellen Stand grosser Projekte

Bauprojekt Martinzentrum

Das Martinzentrum wird umfassend saniert und umgebaut. Die Bauarbeiten haben am 9. März 2020 begonnen und dauern bis Herbst 2022. Die Einzelheiten finden Sie in der Informationsschrift.

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Erste Umbauetappe abgeschlossen

Medienmitteilung vom 05.03.2021

Die Um- und Neubaupläne des Martinzentrums von WiA-Wohnen im Alter kommen planmässig voran, soeben wurde die Sanierung des Erweiterunsbaus und des nebentrakts abgeschlossen. Bereits am kommenden Montag beginnen die Arbeiten rund um den Bettentrakt West, die Ende Oktober abgeschlossen werden, bevor es mit der dritten Etappe weitergeht. Abgeschlossen werden sämtliche Arbeiten im Herbst 2022.


In einer nicht nur für Pflegeheime schwierigen Zeit gibt es in Thun auch positive Mitteilungen. In der Tat: Bei der Aufwertung des gesamten Martinzentrums von WiA - Wohnen im Alter sind der Erweiterungsbau und der Nebentrakt saniert und umgebaut worden.
 
"Operation am offenen Herzen"
Konkret heisst das für den Erweiterungsbau: Die meisten Wohnungen mit Dienstleistungen wurden in den letzten 6 Monaten in Pflegezimmer umgebaut. Parallel dazu erhielt der Nebentrakt neue Haustechnik, ebenso einen funktionellen Mehrzweckraum, eine helle Cafeteria für Bewohnende, Mitarbeitende und Gäste, eine grössere Küche, moderne Räume für Aktivierung, einen neuen Haupteingang samt Empfangszone sowie eine neue Wäscherei und neue Büromöglichkeiten. Damit diese Arbeiten ausgeführt werden konnten, lebten die 29 Bewohnerinnen und Bewohner des heutigen Erweiterungsbaus seit letztem Herbst vorübergehend im Hohmadpark. Die gesamten Administrationsbereiche von WiA wurden in Räumlichkeiten der Kirche St. Martin, im Lädelizentrum Heimberg und in der Sonnmat untergebracht, sie können jetzt in den Nebentrakt zurückkehren.

"Das Umbauen bei laufendem Betrieb, unter Berücksichtigung der betrieblichen und baulichen Abläufe, erfordert Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl. Zudem ist es technisch und konstruktiv sehr anspruchsvoll, da sich alles dem bestehenden Rohbau und den laufenden technischen Anlagen unterwirft. Wenn Sie so wollen, operieren wir am offenen Herzen", sagt Mario Wedde, einer der beiden Projektverantwortlichen der Brügger Architekten aus Thun in der "wia-z", der aktuellen Personalzeitung von WiA.

Eine zusätzliche Herausforderung war und ist nach wie vor das Einhalten der BAG-Vorschriften in Zusammenhang mit der Pandemie. Trotz der baulichen Trennung zum Betrieb wurde schon frühzeitig eine Maskenpflicht auf der Baustelle eingeführt. Kontakte zu den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Angestellten sind durch die strikte Trennung von Baustelle und laufendem Betrieb praktisch ausgeschlossen. Mario Wedde: "Lieferungsengpässe von Materialien oder Personalausfall durch die Quarantänepflicht konnten wir bisher immer kompensieren. Als ergänzende Massnahmen haben wir zusätzliche provisorische WC-Anlagen installiert und die Baustelle mit Desinfektionsmittel ausgestattet."
 
8. März: Nächste Bauetappe
Mit dem bevorstehenden Umbau und der Sanierung des Bettentrakts West beginnen am kommenden Montag nahtlos die Arbeiten zur zweiten Bauetappe. Damit dies möglich wird, haben die 20 Bewohnerinnen und Bewohner des West-Trakts bereits ihren vorübergehenden Wohnort - bis zur Beendigung des gesamten Projekts - im Hohmadpark bezogen; die 11 Menschen der Demenzwohngruppe sind im Erweiterungsbau untergebracht.

In dieser zweiten Etappe wird der Altbau mit der Neubauerweiterung im Innenhof verbunden und auf jeder Etage werden grosszügige Aufenthalts- und Essbereiche realisiert. Im Weiteren wird Mitte des Jahres der dreigeschossige Verbindungsbau vom Bettentrakt zum Erweiterungsbau bezogen. Dies ermöglicht die betriebliche Anbindung des heute getrennten Betriebes im Erweiterungsbau.

Im November dieses Jahres startet die letzte Sanierungsetappe mit dem fünfgeschossigen Bettentrakt Ost. Dieser soll den Bewohnerinnen und Bewohnern im Sommer 2022 übergeben werden. Die Instandstellung und Neugestaltung der Umgebung werden voraussichtlich bis Herbst 2022 nachgelagert laufen.
 
Alles verläuft nach Plan
Stephan Friedli: "Wir alle - Mitarbeitende und Bewohnende gleichermassen - freuen uns riesig auf das neue Martinzentrum, das jetzt in seiner Attraktivität mit grosszügigen, lichtdurchfluteten Begegnungszonen, gekonnter Einrichtung und der passenden Beleuchtung erstmals nicht nur im Ansatz, sondern real zu sehen ist. Besonders erwähnenswert scheint mir, dass trotz erschwerter Umstände bei den Bauarbeiten wir noch keinen gravierenden Zwischenfall zu verzeichnen hatten, was für die hervorragende Arbeit des Projektverantwortlichen spricht."

Nicht nur terminlich sind die Arbeiten auf Kurs, auch das Budget wird rigoros eingehalten. Die gesamten Umbaukosten des Zentrums werden mit 30 Mio. Franken veranschlagt. Wenn sich das Martinzentrum dereinst in neuem Glanz zeigen wird, werden 103 Bewohnerinnen und Bewohner für Leben in neuer, zeitgemässer Umgebung sorgen, betreut von 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Sanierungs- und Umbauarbeiten Martinzentrum stehen in direktem Zusammenhang mit der Liegenschaftsstrategie von WiA. Es handelt sich um Anpassungen des Angebots bei optimalen Betriebsgrössen und wirtschaftlicher Nutzung im Hinblick auf die zukünftigen Bedürfnisse der Thuner Bevölkerung inkl. dem Ausbau auf insgesamt 295 Pflegeplätze. Alle Standorte - Martinzentrum, Sonnmatt, dereinst Hoffmatte - befinden sich auf Thuner Stadtgebiet und im Besitz der Stiftung.
 


 
Bildlegende
  • Bild 1: Erweiterungsbau - Multifunktionsraum mit Kücheneinheit
  • Bild 2: Erweiterungsbau - Bewohnerzimmer
  • Bild 3: Nebentrakt - Neue Ostfassade mit  neuem Haupteingang
  • Bild 4: Nebentrakt - Neue Küche
  • Bild 5: Nebentrakt - Neuer Empfang
  • Bild 6: Nebentrakt - Neue Cafeteria

Bauprojekt Hoffmatte

Die Thuner Stimmbevölkerung hat am 9. Februar 2020 mit 62,1% der Zonenplanänderung zugestimmt.
Auf der heute ungenutzten Landreserve der Hoffmann Neopac AG an der Eisenbahnstrasse 71 entsteht in den nächsten Jahren ein attraktives Wohnquartier. Vorgesehen sind 180 Wohnungen und ein Alterspflegeheim mit 96 Plätzen und 55 Alterswohnungen, eine Kindertagesstätte und ein Quartierladen. Weiter werden die zugesagte nachhaltige Energie und Mobilität zur Aufwertung des Quartiers beitragen.

Dank dem Ja der Bevölkerung sind auch die dringend benötigten und der Stadt Thun vom Kanton Bern zugeteilten Pflegeplätze gesichert. Pflegeheim und Alterswohnungen werden künftig von der «Stiftung WiA – Wohnen im Alter» betrieben.

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